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Leckerer Honig vom Darß

Die IMKEREI SCHRÖDER in Zingst auf dem Darß beschäftigt sich bereits in der zweiten Generation mit dem Imkerhandwerk, den verschiedenen Honigprodukten und speziell mit der Honigproduktion der Carnicabiene.

Diese Symbiose hat den Namen »Darßer Gold« verdient. 

Wir arbeiten stets an der Verbesserung der Qualität unseres naturreinen Honigs. Durch leistungsfähige Rührwerke, den Einsatz neuester Imker-Technik, sowie durch regelmäßige Qualitätsprüfungen, können wir stolz und mit Recht behaupten, einen Honig in hervorragender DIB-Qualität anbieten zu können.

 

Besuchen Sie die Imkerei

Wenn Sie Interesse am Imkerhandwerk oder an der Herstellung der Honigprodukte haben, sind Sie herzlich eingeladen, uns in den Saisonmonaten Mai bis Juli bei den Honigschleuderungen vor Ort über die Schulter zu schauen und den erntefrischen Honig gleich mitzunehmen. Gönnen Sie sich eine kleine Honigprobe und entscheiden Sie.

Frischer Entdecklungswachs und Wabenhonig sind nicht nur besonders lecker, sondern auch sehr gesund. In den Herbstmonaten und vor allem in der Weihnachtszeit können Sie einen Einblick in die Wachsverarbeitung bekommen. Gießen Sie sich Ihre eigene Bienenwachskerze und machen Sie so Ihren Besuch zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.

 

Wir freuen uns auf Sie - Ihr Volker Schröder

 

Die Spezialität unser Imkerei: Kirschblütenhonig

 

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Der Kirschblütenhonig ist eine absolute ​Rarität. Er wird maximal alle 3-4 Jahre in großen Mengen geerntet. Es ist ein Frühjahrstracht Honig der cremig gerüht ist. Im Geschmack ist er süß und fruchtig. Für die meisten hat er einen leichten Mandel und Marzipan Geschmack. Bei uns stehen die Kirschbäume auf dem Obsthof in Stralsund knapp eine 1 Hektar dieses tollen Baumes.

 

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Honigautomaten Darss und Rügen

Unsere Honigautomaten in Zingst, Prerow und in Baabe auf Rügen sind ganzjährig für Sie geöffnet. Die Automaten halten ein breites Sortiment an Honigen und weiteren Imkereiprodukten bereit.

 

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Königinnenzucht und Ableger

Die Königinnenzucht ist die »Königsdisziplin« der Imkerei.

Der Monat Mai ist die beste Zeit für die Königinnenzucht. Aus speziellen Zuchtvölkern wird das Material zur Zucht entnommen. Wir nutzen Carnica-Völker von anerkannten Zuchtmeistern. Daraus entstehen besonders schwarmträge, ertragsreiche und sanftmütige F1-Königinnen. Zur Begattung werden die Königinnen in Begattungskästen gebracht.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Interesse an Königinnen haben.

 

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Das Imkerhandwerk

Bienenwagen und Magazine

Angefangen habe ich mit dem Bienenwagen meines Vaters. Der Wagen fasst 40 Völker. Es handelt sich um sogenannte Hinterbehandlungsbeuten, die die Arbeit an den Bienen sehr zeitaufwendig machen. Das Gleiche gilt für anstehende Wanderungen.

Die Imkerei mit Magazinen ist einfacher und schneller. Daher ist heute der Hauptteil meiner Völker in Magazinen untergebracht. Magazine, Böden und Deckel sind von mir selbst gebaut und mit der Zeit noch verbessert worden. In der Abbildung sehen Sie ein geöffnetes Magazin. In jedem Magazin befinden sich 12 Rähmchen. Entdeckelt wird mit einer Entdeckelungsmaschine. Unebenheiten der Wabe erkennt die Maschine nicht, daher muss manuell nachgearbeitet werden – echte Handarbeit eben!

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Der Honig wird geschleudert...

Die entdeckelten Rähmchen werden in die Schleuder gestellt. Bei mehreren 1000 U/min drücken die Zentrifugalkräfte den Honig aus den Waben. Der Honig wird in einem so genannten Sumpf mehrfach gesiebt und danach in entsprechenden Gefässen gelagert. Somit erübrigt sich die Frage nach dem "kalt" geschleuderten Honig.

Vor dem Abfüllen, müssen einige Honige cremig gerührt werden. Das geschieht in einem Rührwerk mit einem Fassungsvermögen von 300 kg. Eine Zeitschaltuhr steuert die Intervalle der Rührzyklen. Trotz der automatischen Abfülltechnik ist immer noch sehr viel Handarbeit nötig, wie zum Beispiel das Verschliessen und Etikettieren der Honiggläser.

 

Propolis

Propolis, Bienenharz oder Kittharz genannt ist das natürliche Antibiotikum der Bienen. In einem Bienenstock wird es jeden Tag mehr als 35 °C heiß und es herrscht eine extreme Luftfeuchtigkeit. Solche Bedingungen sind perfekt für Bakterien aller Art. Und jetzt wird es interessant die Bienen nutzen Propolis um jegliche Spalte, Ritze oder kleiner Öffnungen abzudichten. Dazu noch, um eingeschleppte oder im Stock verendende Organismen unschädlich zu machen. Dabei werden die Oberflächen komplett mit einem Propolisfilm überzogen und abgekapselt.

 

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Info:

Ein Bienenvolk kann zwischen 50 und 500g Propolis pro Jahr einbringen.

 

Zusammensetzung von Propolis:

Die Bienen entziehen den Grundstoff für Propolis als Harzige Substanz Knospen oder Wunden verschiedenster Baumarten. Dabei wird knapp 55% Naturharz und Pollen gesammelt. Die finden die Bienen hauptsächlich in den Birken, Buchen, Fichten oder Ulmen. Dieses Naturharz wird dann mit Wachs, Pollen und ätherischen Ölen aus Blütenknospen weiterverarbeitet. Dieser Vorgang nennt sich Fermentierung. Bei der Fermentierung wird der Pollen im Propolis und somit das Propolis selber haltbar gemacht.

 

Aber was ist am Propolis so besonders:

Propolis wurde nachgewiesen das es die Wundheilung fördert. Dafür verantwortlich sind die Stoffe Apigenin und Luteolin. Im Handel wird Propolis in einem breiten Spektrum angeboten. Als Salbe, als Tinktur mit Alkohol verdünnt, oder als Pulver etc. Hierbei wird Propolis therapeutisch und vorbeugend bei Entzündungen oder Verletzungen der Haut und Schleimhaut verwendet. Lutschtabletten helfen gegen Erkältungen oder Infektionen.

Darüber hinaus steigert Propolis das Immunsystem immens und fördert die Innerliche Gesundheit.

Achtung: Propolis ist nicht ungefährlich für Allergiker. Belesen Sie sich falls nötig gegen welche Pollen Sie allergisch sind.

 

Blütenpollen

Blütenpollen sind die männlichen Samenzellen einer Blüte. Sie befinden sich in der Blüte, die von den Staubblättern der Pflanze abgesondert werden.

Pollen, wie der Mensch es kennt, ist eine Sammlung mehrerer tausend Körner, die ein Höschen bilden. Als Höschen bezeichnet man das 10mg schwere Korn.

Für die Bienen ist der Pollen eines der lebenswichtigsten Stoffe überhaupt. Es ist die Eiweißnahrung schlechthin.

 

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Wie kommt die Biene an den Pollen.

Beim befliegen der Blüten haften an den Hinterbeinen der Bienen viele Tausend kleinste Pollenkörner. Dabei werden Höschen gebildet in Zugabe von Nektar. Diese, für die Bienen sehr schweren Körner bleiben an den Speziellen Vorrichtungen der Hinterbeine hängen. Dort hat Sie sogenannte Pollenkörbchen. Wenn diese voll sind kehren die Bienen zum Stock zurück.

Der Pollen wird dann im Stock von den Arbeiterinnen abgenommen und dort in den Wabenzellen eingelagert. Der Pollen wird dann als Brutnahrung genutzt.

 

Wie kommt der Imker an den Blütenpollen

Für die Gewinnung von Blütenpollen benötigt der Imker eine Vorrichtung. Dafür setzt der Imker eine Art Trittbrett vor dem Flugloch. Dort „landet“ die Biene dann und verliert während der Landung etwas Blütenpollen. Danach kann der Imker den Pollen einsammeln und weiterverwenden.

 

Was sind die Inhaltsstoffe von Blütenpollen

  • rund zwei bis drei Prozent Fettsäuren
  • drei bis fünf Prozent Vitamine und Mineralstoffe
  • 30 bis 40 Prozent pflanzliches Eiweiß 
  • 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate

Dazu kommen noch etliche Spurenelemente und Mineralstoffe. Im Pollen befinden sich zudem noch Vitamine B aller art.

 

Wofür kann man Blütenpollen nutzen

Die Proteine, Vitamine und Mineralstoffe sorgen für eine allgemeine Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Pollen steigert die Gedächtnisleistung und es verringert Müdigkeitserscheinungen. Es verbessert das Hautbild.

Zusätzlich wirkt es sich positiv aus auf:

  • Regulierung und Normalisierung der Darmtätigkeit
  • Stoffwechsel und Kreislaufs kann angeregt werden
  • Bei Gewichts- und Kräftezunahme kann der Pollen positiv wirken
  • Der Blütenpollen kann das Immunsystem stärken
  • Hilfe bei psychischen Beschwerden
  • Appetitlosigkeit kann gelindert werden
  • Hilfe bei Magen-Darm-Erkrankungen
  • Abwehrende Wirkung vor Erkältungen

 

Die Schwarmzeit der Bienen

Bienenvölker teilen sich aufgrund von Überfluss an Pollen und Nektar. Dabei zieht etwa die hälfte der Bienen mit der alten Königin um in einen nahgelegenen Baum oder in eine andere Unterkunft. Gleichzeitig zieht sich der Rest des Bienenvolkes in der Kiste eine neue Königin. Nach einem Tag dann zieht der Schwarm mindestens 5km weiter in ein neues dauerhaftes Zuhause. Ein Schwarmvolk ist ein sehr starkes Volk was eine sehr gute Honigproduktion hat und sehr gute Brut produziert.

Die Schwarmbildung ist ein natürlicher Vorgang, der in der Natur ganz normal ist und für die Bienen wieder neuen Platz schafft und ihnen nicht die Luft nimmt. Als Imker ist die Schwarmbildung etwas kompliziert da man sehr viel kontrollieren muss und die Bienen, wenn Sie einen Schwarm gebildet haben schnell wieder einfangen muss.

Nachteile für den Imker kann es sein das aufgrund von Nachschwärmen die Honigernte weniger wird oder komplett ausfällt. Das bedeutet eine Schwächung des Bienenvolkes.

 

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